Ganz schön windig heute Morgen… die Reise geht weiter, diesmal in ein anderes Land…


Gibraltar (ca. 100 Kilometer entfernt) ist unser nächstes Ziel. Ein Felsen am Ende von Spanien mit 40.000 Einwohnern einer der am dichtbesiedeltsten Flecken der Erde.
Wir stellen das Wohnmobil auf der spanischen Seite am Yachthafen ab und laufen Richtung Grenze – den Reisepass kurz vorgezeigt und schon waren wir drin… doch Halt ✋, die Fußgängerampel springt auf rot, wir müssen warten… es landet nämlich ein Flugzeug 🤣. In Gibraltar gibt es den einzigen, internationalen, Flughafen, über den die Hauptzufahrtsstraße des Landes über die Start- und Landebahn verläuft. Kündigt sich ein Flieger an, gehen diverse Schranken herunter, Tore werden verschlossen, Ketten eingehängt (alles von Hand, durch nette Polizisten).


Wir laufen durch den Landmark-Tunnel (früher die einzige Möglichkeit, auf die Halbinsel zu kommen) und stehen in einer anderen Welt… alles ist „very british“. In der ältesten Bar entscheiden wir uns daher direkt für „Fish & Chips“ und „Clubsandwich“ 🤣


Den Brauch mit den Mohnblumen kennen wir bereits aus Großbritannien: Als Remembrance Poppy (deutsch‚ Erinnerungsmohnblume‘), auch kurz Poppy sowie engl. Mehrzahl Remembrance Poppies, werden im englischsprachigen Raum stilisierte künstliche Mohnblumen bezeichnet, die heute weltweit und vor allem in den englischsprachigen Ländern als ein Symbol des Gedenkens an die zahl- und namenlosen Opfer von Krieg und insbesondere an die in den beiden Weltkriegen gefallenen Soldaten gelten. – hier sehen wir ganz viele Briefkästen, die entsprechend mit Gehäkeltem geschmückt sind.


Gibraltar hat eine eigene Währung, eigene Briefmarken, eigene Nummernschilder…
Eine anglikanische Kirche sieht doch ein wenig anders aus… aber, hier sind 78% römisch-katholisch…


Dann stiegen wir in die Seilbahn, um einen Überblick über die Stadt zu bekommen – leider war die Bergstation im totalen Nebel. Ein paar Affen, für die der Felsen berühmt ist, haben wir selbstverständlich auch fotografiert.


Dann ging das, angekündigte, Gewitter los und wir flüchteten in eine Kneipe zum frühen Abendessen.


Zurück ging’s wieder über die Landebahn.


Fazit: 12 Kilometer gelaufen, Gibraltar kann man mal gesehen haben, aber einmal reicht völlig aus.

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