Heute Nacht waren es draußen 6 Grad, heute morgen ist der Himmel strahlend blau, die Sonne scheint und es sind immerhin 13 Grad.



Wir frühstücken ganz ausführlich und liefen gemütlich den Hügel zu den Windmühlen hinauf. In der ersten Mühle kauften wir Tickets für den Eintritt in die Burg und schauten uns einen informativen Film über die Funktionsweise der Mühlen an. Früher standen hier noch viel mehr. Die Technik hatten die Malteser im 16. Jahrhundert mitgebracht und da La Mancha (arabisch = trockenes Land) wenig Wasser hatte, kamen die Windmühlen gerade recht. Bis ins letzte Jahrhundert wurden sie noch verwendet, aber dann waren die Importe aus den USA und anderen Ländern günstiger. Heute werden sie liebevoll restauriert und prägen das Landschaftsbild.



















































Die 12 Mühlen auf dem Bergkamm bilden, gemeinsam mit der Burg, ein tolles Fotomotiv. Im letzten Sommer waren wir schon mal hier – da hatten wir über 40 Grad. Nun ist Nebensaison und es sind wenige Touristen unterwegs.
In der Gegend werden auch Krokusse angebaut, zur Safrangewinnung. Im Oktober soll es hier traumhaft aussehen – lila Blüten überall.
Wir fahren ca. 40 Kilometer weiter nach Campo de Criptana und schauen uns noch weiter Mühlen an.





















P.S: natürlich trifft man hier in der Gegend ständig auf Don Quijote und seinen Autor, Miguel de Cervantes, der mit diesem Buch bereits zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Mancha und ihre Mühlen so gut beschrieb, dass die Bilder heute auf der ganzen Welt bekannt und berühmt sind. Auch in der Werbung wirkte die Story – zumindest bei uns… wir fanden den C&A-Clip in den 80ern super und der wurde in Consuegra gedreht 🤩
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