Nach einem ausgiebigen Frühstück packen wir alles ein und fahren Richtung Córdoba.
Die Strecke führt uns durch eine hüglige Landschaft mit unglaublich vielen Olivenbäumen. Dazu haben wir noch gar nichts geschrieben…. Olivenbäume gibt es schon seit ungefähr 8000 Jahren. Olivenbäume sind neben Weinreben einer der ersten menschlichen Kulturpflanzen. Die ersten Olivenbäume haben phönizische Händler nach Andalusien gebracht. Von dort aus entwickelten Anbaulösungen und Erzeugungsmethoden für die Olivenbäume in ganz Spanien. Dabei gibt es allein in ganz Spanien mehr als 300 Millionen Bäume mit Ernteerträgen von ungefähr 900.000 Tonnen Oliven. Ein Großteil davon kommt aus Andalusien. Der Schwerpunkt für Olivenbäume ist in diesem Gebiet vor allen Dingen die Provinz Jaen. Dieses Gebiet ist einer der größten Speiseöllieferanten weltweit und die dort angebauten Oliven sind spanische Spezialitäten. In ganz Spanien werden ungefähr 44 Prozent der weltweiten Produktion von Olivenöl erzeugt. Dabei verbraucht ein durchschnittlicher Spanier im Jahr ungefähr 10 Liter Olivenöl.

Wir fuhren durch Osuna, ein nettes kleines Städtchen. Danach ging es in eine weite Ebene. Etwas außerhalb von Córdoba fanden wir einen schönen Wohnmobilstellplatz. Hier gibt es auch jede Menge Störche, die vorrangig auf Strommasten ihr Nester gebaut haben.

Mit dem Bus fuhren wir in die Altstadt. Das Thermometer im Bus zeigt 27 Grad an…

Unser erstes Ziel: die Mezquita-Catedral, ein unglaubliches Gebäude. Die Mauren haben hier eine der größten Moscheen weltweit gebaut und im 13. Jahrhundert wurde in das Gebäude eine katholische Kathedrale hinein gesetzt. Über 800 Säulen gibt es in dem riesigen Kirchenraum. Wirklich eine der interessantesten Kirchen, die wir bislang besucht haben.


Gleich nebenan warfen wir einen Blick in das Kongressgebäude.


Wir schlenderten weiter durch die Gassen der Altstadt und besichtigten noch zwei Kirchen (9 weitere wären auch noch im Ticketpreis inbegriffen gewesen, aber die sparen wir uns). Übrigens, für die meisten Kirchen in Spanien haben wir Eintritt bezahlt.


So langsam wird es dunkel und wir mischen uns im jüdischen Viertel unters Volk – auf einem kleinen Platz nehmen wir noch einen Drink, der Bus fährt erst um 19.30 Uhr zurück und wir wollen noch kochen – vielleicht schaffen wir es doch noch, uns den spanischen Zeiten anzupassen.

Statistik des Tages


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