Heute haben wir uns eine lange Etappe vorgenommen, um noch einen Tag in Dijon zu verbringen.


Über die „Route de Soleil“ wäre es ein wenig kürzer gewesen, aber in Bézier sind wir doch spontan abgebogen und haben die Route durchs Zentralmassiv genommen. Diesmal sind wir über die Brücke von Millau gefahren (letztes Jahr haben wir sie nur von unten gesehen). Für das Besucherzentrum haben wir uns auch Zeit genommen. Die zweijährige Bauzeit ist komplett dokumentiert und in einem Zeitrafferfilm gezeigt worden – ein tolles Bauwerk und eine tolle Ingenieurleistung.


Weiter ging’s in die Berge, hier und da war etwas Schnee zu sehen. Auf 1.100 Meter hatten wir dichtes Schneetreiben und der Schneepflug hatte noch nicht beide Spuren der Autobahn geräumt. Ein paar Kilometer weiter war der weiße Spuk vorbei.


Wir hielten auch nochmal beim Garabit-Viadukt – hier standen wir vor zwei Monaten auch, bei besserem Wetter.


Unterwegs kaufen wir noch im Supermarkt ein und stellen fest, dass es weiter nördlich viel früher dunkel wird… und so tasten wir uns die letzten 100 Kilometer über die Landstraße nach Châteauneuf (in der Nähe von Dijon). Das ist auch eins von Frankreichs schönsten Dörfern, mit einem schönen Schloss. In der Schloss-Schänke gehen wir essen – wir sind die einzigen Gäste und genießen das Menü mit Bœuf Bourguignon.

Statistik des Tages


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert