Das Wetter hat sich verändert, es ist ziemlich windig und für die kommenden Tage ist Regen angesagt. Nicht schlimm, wir werden uns trotzdem die Extremadura näher anschauen. Wir beginnen mit deren Hauptstadt: Mérida.
Heute wandeln wir auf römischen Spuren. Im Römischen Reich war die Stadt unter dem Namen Emerita Augusta Hauptstadt der Provinz Lusitania bekannt. Sie wurde im Jahre 25 v. Chr. von Kaiser Augustus als Kolonie für Veteranen Römischer Legionen gegründet. Im Laufe der Zeit wurden zahlreiche repräsentative Gebäude errichtet: Theater, Amphitheater, Circus, Tempel, Brücken und Aquädukte. Über Jahrhunderte, bis zum Untergang des Römischen Reichs, war Mérida ein wichtiges wirtschaftliches, militärisches und kulturelles Zentrum.
Wir schauen uns verschiedene Ausgrabungsstätten und Ruinen an. Einige Gebäude werden nach und nach rekonstruiert. Besonders beeindruckend ist das Römische Theater, dass heute für unterschiedliche Veranstaltungen genutzt wird.






































In der Altstadt war wenig los – Siesta! Noch schnell beim Palast und der Römerbrücke vorbei geschaut und dann in der Bar Tapas bestellt – heute brauchen wir nix mehr essen 🤣








Die Menschen hier sind schon eher auf Winter eingestellt. Im Fotoladen wirbt man mit Kunstschnee-Bildern, Pelzmäntelchen werden getragen, in der Rezeption des Campingplatzes knistert der Kaminofen gemütlich – und wir sind die einzigen, die es in T-Shirt und barfuß noch sehr angenehm finden 😂

Wir freuen uns schon darauf, zu Hause den neuen Asterix-Band zu lesen – besonders, weil wir heute die Hauptstadt des ehemaligen Lusitanien kennengelernt und erfahren haben, dass nicht nur Portugal damit gemeint war.



Unser nächstes Ziel: Cáceres. Hier haben wir einen etwas „nobleren“ Campingplatz ausgesucht – jeder Stellplatz hat sein eigenes Badezimmer. Auch wieder ein Vorteil der Nebensaison: die Campingplätze sind wesentlich günstiger und der preisliche Unterschied zu einfacheren Wohnmobilstellplätzen ist gering.

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