Der Himmel ist blau, 23 Grad… eigentlich wie im Sommer… Sevilla will von uns erkundet werden… also, rauf auf den Roller und ab in die, 10 Kilometer entfernte, Innenstadt.
Es ist Sonntag, die Läden sind geschlossen und man hat das Gefühl, das spanische Familien in großen Gruppen unterwegs sind, Sightseeing machen oder etwas essen / trinken. Wir stellen den Roller vor einem schönen Turm ab – und besichtigen ihn auch gleich mal. Es handelt sich um das Schifffahrtsmuseum. Die Geschichte und Gegenwart ist interessant präsentiert und der Ausblick vom Turm sehr schön.













Weiter geht’s Richtung Altstadt – hier sind auch unglaublich viele Touristen aus aller Herren Länder unterwegs. Eigentlich wollten wir den Königspalast und die Kathedrale besichtigen, aber es gab schon gestern keine Tickets mehr. Bei der Kathedrale könnte es daran liegen, dass sie sonntags erst ab 14.30 Uhr für Besichtigungen geöffnet wird. Die Altstadt-Gassen sind sehr schmal, die Häuser sehr schön und alles macht einen sehr gepflegten Eindruck.






























Unbedingt anschauen muss man die „Setas“:
Der Metropol Parasol ist eine Hybridkonstruktion aus Holz, Beton und Stahl. Er wurde von 2004 bis April 2011 auf der Plaza de la Encarnación errichtet, an der Stelle einer früheren Markthalle aus dem Jahr 1842. Das Bauwerk mit organischen Strukturen wurde durch den deutschen Architekten Jürgen Mayer H. entworfen. Das neue Wahrzeichen von Sevilla hat eine Länge von 150 Metern, eine Breite von 70 Metern und eine Höhe von 26 Metern und gilt als größtes Holzbauwerk der Welt.







Anschließend besichtigten wir den Stadtpalast der Familie Alba; der Palacio de las Dueñas, er wurde im 15. Jahrhundert gebaut und bis zum Anfang des 16. Jhd. im Mudejar- und Renaissancestil umgebaut. Er beherbergt eine große Sammlung von Gemälden, Skulpturen und dekorativen Kunstwerken aus den Jahren zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert. Aufgrund seines historischen und künstlerischen Werts wurde er 1931 zum Kulturgut erklärt… außerdem würde ich sofort hier einziehen. Die Familie Alba bewohnt den oberen Stock, der Rest ist seit 2016 für die Öffentlichkeit zum Besuch freigegeben.
















































Dann mussten wir uns mit leckeren Tapas stärken.



Letzte Station: Die Plaza de España. Als Sevilla 1929 die Exposición Iberoamericana veranstaltete, wurden viele Gebäude für die Ausstellung im Parque de la Maria Luisa errichtet. Die Oberfläche des Platzes beträgt 50.000 m², von denen 19.000 m² bebaut sind und die restlichen 31.000 m² offene Fläche darstellen. Ringsum befindet sich ein Kanal mit 515 Meter Länge. Dieser wird überquert von 4 Brücken, welche die vier alten Königreiche Spaniens (Kastilien, León, Aragón und Navarra) repräsentieren sollen.
Das Gebäude ist versehen mit Klinkern, Marmor und Keramiken, die ihm ein Aussehen in einer verspielten Mischung zwischen Renaissanceund Barock verleihen. An den Wänden befinden sich eine Reihe von Kachelornamenten (Azulejos), welche an die 48 spanischen Provinzen erinnern sollen und in alphabetischer Reihenfolge angeordnet sind. Dabei stellen sie Landkarten der Provinzen, Mosaike mit historischen Begebenheiten sowie die Wappen der Hauptstädte jeder Provinz dar – ein sehr beeindruckender Ort.

















Fazit: Sevilla ist eine wunderbare Stadt, wir kommen wieder 🤩


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