Heute Morgen regnet es mal (kurzzeitig) nicht… wir packen alles zusammen, tanken noch Wasser auf und fahren Richtung Trujillo.



Unterwegs fängt es wieder an zu regnen und ein kräftiger Wind kommt dazu… wir haben gelesen, dass das Tief Claudia heißt – nun, das macht es auch nicht besser.
Trujillo ist nur 40 Kilometer entfernt. Dort parken wir auf dem, kostenlosen, Wohnmobilstellplatz vor der Stierkampfarena.



Unser Plan: wir lassen uns doch nicht von dem blöden Wetter ärgern… also ziehen wir die Regenjacken an, darüber die Regenponchos (die haben wir seit Jahren nicht mehr getragen) und die Schirme unter den Arm geklemmt. Aufgrund des Windes haben wir die Schirme gar nicht geöffnet.


Bis in die wunderbare Altstadt waren es nur 15 Minuten zu laufen. Trujillo ist Geschichte pur, eine komplett erhaltene Stadtmauer, enge Gassen, viele Stadtpaläste. Die Plaza Mayor von Trujillo kann als in Stein gehauene beispielhafte Lebensgeschichte der Ritter und Krieger der spanischen Feldzüge in Amerika gelten, von denen viele aus der Extremadura kamen. Der als Eroberer von Peru bekannteste Sohn der Stadt, Francisco Pizarro González (1478–1541), entstammte dem niedrigen, verarmten Adel. Für den Analphabeten waren die Raubzüge die Chance, Ruhm und vor allem Reichtum zu erlangen. Mit einer Truppe von weit weniger als 200 Mann gelang es Pizarro 1532, die Kontrolle über das Reich der Inka zu erlangen. So legte er den Grundstein für das Vizekönigreich Neu-Kastilien, das spätere Vizekönigreich Peru.

















Der Regen treibt uns relativ bald wieder in unser gemütliches Wohnmobil…

Nachdem wir gekocht und gegessen haben, hört der Regen auf und wir erkunden Trujillo bei Nacht – noch viel schöner als tagsüber.








































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