Der Tag beginnt mit Sonnenschein, aber es ist total windig.
Wir holen unser frisches Baguette beim Platzwart ab, frühstücken und bestaunen die riesigen Wohnmobile um uns herum – nein, das ist irgendwie nicht unsere Campingwelt.

Also fahren wir los, in Richtung Meer, genauer ans Ebro-Delta. Der größte spanische Fluss mündet hier ins Mittelmeer. Eine große Halbinsel, auf der es endlos wirkende Reisfelder gibt. Weiter vorne gehen sie in Salinen über. Dieser Teil ist Naturschutzgebiet und beherbergt jede Menge Vogelarten.

Wir beobachten Flamingos (die erkennen wir wenigstens). Beim heutigen Wind ist am Strand auch ein Paradies für Kite-Surfer. Ansonsten ist der Strand menschenleer, ein seltsames Gefühl – der Wind kommt nicht vom Meer, sondern von der Landseite. Und dahinten ist Mallorca – nur 200 Kilometer Luftlinie von hier.

Auf der Rückfahrt überqueren wir den Ebro und fahren weiter (wieder ins Landesinnere) nach Tortosa.

Hier gibt es einen netten, kostenfreien Stellplatz direkt unter der Ebro-Brücke. Kaum stehen wir, kam eine Dame mit ihrem Wägelchen vorbei – sie lebt schon länger in Spanien und verkauft Selbstangebautes und Selbstgemachtes. Da sie sich gerne mal auf deutsch unterhält, sucht sie den Stellplatz auf. Wir werden weich und nehmen ein Glas Feigenaufstrich.

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