Wir starteten relativ früh nach Albufeira, ca. 70 Kilometer entfernt. Der Wohnmobilstellplatz, der angepriesen wurde, war leider voll, aber direkt nebenan fanden wir noch ein Plätzchen.
Wir stiegen gleich auf den Roller und fuhren nach Vilamoura. Hier war Marcus im letzten Jahr dienstlich und wir wollten in dem Lokal essen gehen, in dem er seinen ersten „Arroz com camarão“ (Risotto mit Shrimps) gegessen hat – leider ist das Haus abgerissen worden 😔, aber wir fanden eine Alternative. Wahnsinn, der riesige Ort besteht nur aus Hotels, Ferienunterkünften, Restaurants, Bars und unzähligen Golfplätzen. In Großbritannien scheint das jeder zu kennen (die Bars sind hauptsächlich Pubs). Ach ja, jede Menge Immobilienmakler gibt’s auch noch.

Wir fliehen nach dem Mittagessen nach Faro. Die Altstadt ist klein aber fein. Von den Überschwemmungen dieser Woche ist nichts mehr zu sehen.

Die Kathedrale ist auch eher klein, aber sehr schön. Vor allem vom Glockenturm aus hat man eine tolle Aussicht – auch auf den Flughafen, der direkt davor liegt.

Wir besuchen noch eine weitere Kirche und deren „Knochenkapelle“.


Fazit: an der Algarve ist es zwar landschaftlich sehr schön, aber der Tourismus verändert alles – und nicht nur zum Guten. Wir beschließen, unsere Tour nicht am Mittelmeer entlang weiter zu fahren, denn dort wird es ähnlich sein.
Ach ja, überall gibt es Mandarinen- und Orangenplantagen, die Ernte geht gerade los.


P.S: Heute ist Halloween und wir haben dekoriert 🤣

Statistik des Tages


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert